Stimm-Bildung

 

Sich mit seinem Gesang auf einer Bühne zu präsentieren ist aufregend und schön. Wenn es gelingt, ist es ein großartiges Erlebnis für Sänger*in und Publikum. Die Basisarbeit findet jedoch im Alltag statt. Wieviel Raum und Zeit widme ich meiner Stimme täglich? Wie gehe ich mit ihr um? Mag ich sie überhaupt oder will ich, dass sie anders ist?

 

In der Begleitung gehen wir gemeinsam der Stimme auf den Grund. Wir lernen, mit der Stimme zu spielen, ihr Raum zu geben, sie anzunehmen, sie zu benutzen. Und wir werden gemeisam an die Grenzen gehen, sie erweitern oder auch akzeptieren lernen.

 

Die Stimme ist ein sehr persönliches und empfindsames Instrument. Sie ist unberechenbar und wir gehen beim Singen in eine große Offenheit. Wir zeigen sehr viel von uns, besonders wenn wir unsere eigenen Lieder singen. Und dadurch machen wir uns verletzbar. Wie gehen wir also mit Kritik um? Ist es wichtig, sich zu schützen?

 

In meiner Ausbildung und in meinem Beruf habe ich viel Bühnenerfahrung sammeln können. Ich habe viele unterschiedliche Bereiche - Sologesang, Chor-/Ensemblegesang, Moderation, Schauspiel - erforscht und viele Übungen und Methoden gelernt, die ich gerne weitergebe.

 

Dank meiner Hochsensibilität bin ich in der Lage, mich auf mein Gegenüber einzuschwingen und Stimmungen sehr schnell zu erfassen. Dadurch kann ich eine einfühlsame Begleiterin sein.

 

Viele Künstler*innen die ich in den vergangenen Jahren kennen lernen durfte sind ebenfalls hochsensibel. Sensibel sein ist eine wichtige Voraussetzung, um schöpferisch sein zu können. Da ich gelernt habe, mit meiner eigenen Hochsensibilität achtsam umzugehen, kann ich auch in diesem Bereich als Begleiterin unterstützend zu Seite stehen.